EN149

Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikeln

Filtrierende Halbmasken sind durch die Europäische Norm 149 in drei Schutzklassen unterteilt, FFP1, FFP2 und FFP3. Die Abkürzung FFP steht für Filtering Face Pieces. Mit der Norm (EN149) werden die verschiedenste Anforderungen an eine Atemschutzmaske definiert. Das Ziel ist dabei dem Anwender den höchsten Schutz und besten Komfort zu bieten.

FFP-Masken sind dazu bestimmt, den Träger vor Viren und anderen Schadstoffen aus der Umgebung zu schützen, die über die Luft übertragen werden. Diese Masken schützen gegen Aerosole aus festen oder Flüssigen, nicht leicht flüchtigen Partikeln und sind somit eine persönliche Schutzausrüstung (PSA).

In der Europäischen Union sind PSA Produkte, u.a. Atemschutzmasken, in der PSA-Verordnung EU 2016/425 berücksichtigt und somit mit Pflichten versehen.

Prüfungen nach der Norm EN149 sind u.a folgende:

  • Messung des Ein- und Ausatmenwiderstands
  • Sichtprüfung (Kennzeichnung und Gebrauchsanleitung)
  • Bestimmung der Filterleistung (Schutzklasse)

Die Norm EN149 kann man beim Beuth Verlag erwerben.

FFP1
Atemschutzmasken der Klasse 1 weisen ein Filtervermögen von mindestens 80% auf und filtern bis zu einem 4-fachen des jeweiligen Arbeitsplatzgrenzwert (AGW).

FFP2
Atemschutzmasken der Klasse 2 eignen sich für gesundheitsschädliche, mindergiftige Partikel, Stäube und Nebel. Sie filtern mindestens 94% und sind bis zu einem 10-fachen des jeweiligen Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) einsetzbar.

FFP3
Atemschutzmasken der Klasse 3 haben die höchste Filterleistung von mindestens 99% und sind somit die höchste Schutzklasse. Sie eignen sich für den Schutz vor giftigen Partikeln, Stäuben und Nebel und sind bis zu einem 30-fachen des jeweiligen Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) einsetzbar.

Der Verkauf dieser Atemschutzmasken darf nur erfolgen, wenn die filtrierende Halbmasken gemäß der EN149 geprüft und zugelassen sind.